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Auto-Leasing-Rechner

Hier berechnen Sie Ihre monatliche Leasingrate – inklusive Restwert, Anzahlung und Laufzeit. Der Rechner eignet sich für Privat- und Gewerbekunden, die Angebote vergleichen oder ein Budget planen möchten.

Berechnung

Über diesen Rechner

Leasing ist für viele Autofahrer eine attraktive Alternative zum Kauf – man fährt immer ein neues Auto, hat planbare monatliche Kosten und muss sich nicht um den Wiederverkauf kümmern. Doch wie hoch ist die Leasingrate wirklich? Und lohnt sich das Angebot des Händlers wirklich?

Unser Auto-Leasing-Rechner hilft dir, die wichtigsten Zahlen schnell zu berechnen. Du gibst Fahrzeugwert, Laufzeit, Kilometerleistung, Restwert und eventuelle Anzahlung ein – und der Rechner zeigt dir die monatliche Leasingrate sowie den Leasingfaktor als Vergleichswert.

Der Rechner hilft dir außerdem dabei, verschiedene Angebote zu vergleichen: Leasing über den Händler, über eine Direktbank oder über Leasingbörsen im Internet. Ein niedriger Leasingfaktor bedeutet, dass du verhältnismäßig wenig für das Auto zahlst – egal wie hoch oder niedrig die absolute Rate ist.

Wichtig beim Leasing: Du wirst nie Eigentümer des Fahrzeugs, solange du keinen Kauf zum Restwert vornimmst. Das bedeutet, du musst das Auto am Ende der Laufzeit pfleglich zurückgeben. Kleine Kratzer und Dellen können zu Nachzahlungen führen. Unser Rechner hilft dir, die Gesamtkosten des Leasings vollständig im Blick zu behalten.

Häufige Fragen

Wie wird eine Leasingrate berechnet?

Die Leasingrate setzt sich aus drei Komponenten zusammen: dem Wertverlust des Fahrzeugs während der Laufzeit (Differenz zwischen Anschaffungspreis und Restwert), den Finanzierungskosten (Zinsen auf den Fahrzeugwert) und der Marge des Leasinggebers. Vereinfacht: (Anschaffungspreis − Restwert) ÷ Laufzeit in Monaten + monatliche Zinskosten = Leasingrate. Je höher der Restwert, desto niedriger die Rate – weshalb Fahrzeuge mit hohem Wertstabilität oft günstiger zu leasen sind.

Was ist der Unterschied zwischen Privat-Leasing und Gewerbeleasing?

Beim Gewerbeleasing können Selbstständige und Unternehmen die Leasingraten als Betriebsausgaben absetzen und die Mehrwertsteuer als Vorsteuer zurückfordern. Das macht es effektiv günstiger. Viele Leasingangebote im Internet werden netto (ohne MwSt.) beworben und richten sich an Gewerbetreibende. Privatpersonen zahlen immer den Bruttobetrag inklusive 19 % Mehrwertsteuer. Beim Vergleich also unbedingt auf netto vs. brutto achten.

Kann ich ein Leasingfahrzeug kaufen?

Ja, in der Regel gibt es am Ende der Laufzeit eine Kaufoption zum vorab vereinbarten Restwert. Ob das sinnvoll ist, hängt davon ab, ob der vereinbarte Restwert dem tatsächlichen Marktpreis entspricht. Wenn der Marktwert höher ist, lohnt sich der Kauf. Wenn er niedriger ist, kann man das Auto zurückgeben und ein Verlust entsteht beim Leasinggeber. Manche Verträge schließen die Kaufoption aus – das sollte vorab geprüft werden.

Was passiert bei Unfallschäden am Leasingfahrzeug?

Kleine Schäden, die als normale Gebrauchsspuren gelten, werden vom Leasinggeber oft akzeptiert. Größere Schäden, die über normalen Verschleiß hinausgehen, müssen bezahlt werden – entweder über die Kaskoversicherung oder privat. Es empfiehlt sich deshalb, ein Leasingfahrzeug immer vollkaskozuversichern. Außerdem bieten manche Leasingverträge GAP-Versicherungen an, die die Differenz zwischen dem Restwert und dem Kfz-Versicherungserstattungswert bei Totalschaden abdecken.

Wie viele Kilometer darf ich mit dem Leasingauto fahren?

Das ist im Vertrag festgelegt. Übliche Vereinbarungen sind 10.000 bis 20.000 Kilometer pro Jahr. Wer mehr fährt, zahlt für Mehrkilometer – typischerweise 10 bis 20 Cent pro Kilometer. Wer weniger fährt, bekommt eine Gutschrift, aber oft nur für einen begrenzten Anteil der Unterschreitungskilometer. Die Kilometervereinbarung sollte realistisch gewählt werden – eher etwas zu hoch als zu niedrig.

Lohnt sich Leasing oder Kauf?

Das hängt von deiner Situation ab. Leasing ist günstig, wenn du alle paar Jahre ein neues Auto willst, nie selbst Eigentümer sein möchtest und planbare Fixkosten schätzt. Kaufen ist langfristig günstiger, wenn du das Auto lange fährst – nach der Abbezahlung fallen keine monatlichen Zahlungen mehr an. Wer das Auto als reines Nutzungsgut sieht, ist mit Leasing oft gut bedient. Wer Wert auf Eigentum legt oder viel individuellen Umbau plant, sollte kaufen.

Was ist ein Restwertleasing?

Beim Restwertleasing wird zu Beginn ein fester Restwert vereinbart, der das Auto am Ende der Laufzeit haben soll. Die Rate berechnet sich auf Basis der Differenz zwischen Kaufpreis und Restwert. Ist der tatsächliche Marktwert am Ende höher als der vereinbarte Restwert, profitiert der Leasinggeber. Ist er niedriger, kann der Kunde für die Differenz haftbar gemacht werden – das ist ein Risiko, das im Vertrag genau geprüft werden sollte.

Was ist der Unterschied zwischen Leasing und Mietkauf?

Beim Mietkauf zahlst du monatliche Raten und wirst am Ende automatisch Eigentümer – ähnlich wie bei einer Finanzierung, aber ohne klassischen Kreditvertrag. Der Hauptunterschied zum Leasing: Beim Mietkauf hast du von Anfang an eine Eigentumsperspektive, beim Leasing nicht. Mietkauf ist steuerlich nicht so günstig wie Leasing für Gewerbetreibende und wird im Privatbereich selten angeboten.

Welche Zusatzkosten entstehen beim Leasing?

Über die monatliche Rate hinaus gibt es weitere Kosten: Überführungskosten für die Auslieferung, eventuelle Anzahlung, Versicherung (Vollkasko empfohlen), Kfz-Steuer (liegt beim Halter, meist dem Leasinggeber, kann aber auf den Leasingnehmer umgelegt werden), Wartung und Reifenwechsel (manchmal in Service-Paketen enthalten). Beim Vertragsende können Schäden und Mehrkilometer berechnet werden. All diese Posten sollten in die Gesamtkostenrechnung einbezogen werden.

Kann ich einen Leasingvertrag vorzeitig kündigen?

Das ist in der Regel nur mit erheblichen Kosten möglich. Leasingverträge sind auf eine feste Laufzeit ausgelegt, und eine vorzeitige Rückgabe kann zu einer Vorfälligkeitsentschädigung führen, die einem großen Teil der noch ausstehenden Raten entspricht. Manche Leasinggesellschaften erlauben eine Vertragsübernahme durch eine andere Person – das ist die günstigste Exit-Option. Wer weiß, dass sich seine Situation verändern könnte, sollte kürzere Laufzeiten wählen. ---