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Mit diesem Rechner siehst du auf einen Blick, wie lange du bis zur Zuteilung ansparst, wie hoch dein Bauspardarlehen ausfällt und was dich die monatliche Rückzahlung kostet. Ideal für alle, die den Kauf oder die Renovierung einer Immobilie konkret planen.
Ein Bausparvertrag ist für viele Deutsche der erste Schritt in Richtung eigene Immobilie. Er kombiniert eine Ansparphase mit der Option auf ein günstiges Darlehen – und wird staatlich gefördert. Doch wie viel musst du wirklich einzahlen, um das Mindestguthaben zu erreichen? Wie hoch ist das spätere Darlehen? Und wie lange dauert die Ansparphase?
Unser Bauspar-Rechner beantwortet alle diese Fragen in Sekunden. Du gibst die Bausparsumme, die monatliche Sparrate, den Zinssatz und die gewünschte Laufzeit ein – und siehst sofort, wann du zuteilungsreif bist, wie hoch das Bauspardarlehen sein wird und wie viel du insgesamt ans zahlen wirst. Auch die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage können berücksichtigt werden, wenn du die Voraussetzungen erfüllst.
Der Rechner eignet sich sowohl für alle, die einen Bausparvertrag neu abschließen möchten, als auch für Personen mit einem bestehenden Vertrag, die wissen wollen, wie es weitergeht. Einfach, übersichtlich und kostenlos – der erste Schritt zum Eigenheim kann so unkompliziert sein.
Ein Bausparvertrag läuft in zwei Phasen. In der Ansparphase zahlst du regelmäßig in den Vertrag ein, bis du das vereinbarte Mindestsparguthaben (meist 40–50 % der Bausparsumme) erreicht hast. Dann wird der Vertrag zugeteilt, und du kannst das angesparte Guthaben plus ein Bauspardarlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke nutzen.
Die Bausparsumme ist der Gesamtbetrag, den du dir als Ziel setzt – also Sparguthaben plus Darlehen zusammen. Wenn du beispielsweise eine Bausparsumme von 50.000 € wählst und 40 % davon ansparst (20.000 €), erhältst du ein Darlehen über 30.000 €.
Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung für Bausparer. Sie beträgt 10 % auf maximal 700 € jährliche Einzahlungen – also bis zu 70 € pro Jahr (Einzelperson) bzw. 140 € (Verheiratete). Voraussetzung ist ein zu versteuerndes Einkommen unter 35.000 € (Einzelperson). Sie wird über die Steuererklärung beantragt.
Das hängt von deiner Situation ab. In einem Niedrigzinsumfeld war das Bauspardarlehen besonders attraktiv, da es einen festen, günstigen Zinssatz bietet. Bei gestiegenen Zinsen kann das Bauspardarlehen heute tatsächlich wieder wettbewerbsfähig sein. Zudem profitieren Geringverdiener von der Wohnungsbauprämie. Ein Vergleich mit anderen Finanzierungsformen lohnt sich.
Das ist individuell und hängt von der Höhe deiner monatlichen Einzahlungen und der Bausparsumme ab. Typischerweise beträgt die Ansparphase 7 bis 12 Jahre. Mit höheren monatlichen Raten erreichst du das Mindestsparkapital schneller.
Ja. Viele Menschen nutzen Bausparverträge auch rein als Sparprodukt, ohne jemals das Darlehen in Anspruch zu nehmen. Das Guthaben kann nach der Zuteilungsreife auch für andere Zwecke verwendet werden – allerdings verlierst du dann in der Regel staatliche Förderungen.
Bei vorzeitiger Kündigung erhältst du dein angespartes Guthaben plus Zinsen zurück. Du verlierst jedoch die staatlichen Förderungen (Wohnungsbauprämie muss zurückgezahlt werden, sofern der Vertrag nicht die Mindestlaufzeit erreicht hat). Zudem können Stornogebühren anfallen.
Der Darlehenszinssatz wird beim Vertragsabschluss fest vereinbart und gilt für die gesamte Darlehensphase. Je nach Anbieter und Tarif liegen die Zinssätze aktuell zwischen etwa 1,5 % und 3,5 % – was im Vergleich zu variablen Hypothekenzinsen attraktiv sein kann, da das Risiko von Zinserhöhungen ausgeschlossen ist.
Ja. Ein Bausparvertrag ist eine der VL-fähigen Anlageformen. Dein Arbeitgeber kann VL-Beiträge direkt in den Bausparvertrag einzahlen. Wenn du die Einkommensgrenzen erfüllst, profitierst du zusätzlich von der Arbeitnehmersparzulage.
Es gibt keine gesetzliche Begrenzung. Manche Menschen haben mehrere Bausparverträge bei verschiedenen Bausparkassen – zum Beispiel um verschiedene Laufzeiten zu kombinieren oder um die Förderbeträge mehrfach auszuschöpfen. Allerdings muss jeder Vertrag individuell bewertet werden. ---