Bereitstellungszinsen Rechner
Ermitteln Sie die Kosten für nicht abgerufene Darlehensbeträge.
Nicht abgerufener Betrag
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Zinspflichtige Monate
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Bereitstellungszinsen gesamt
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Monatliche Bereitstellungszinsen (aktuell)
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Über Bereitstellungszinsen Rechner
Der Bereitstellungszinsen-Rechner ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden, der ein Bauvorhaben plant oder eine Immobilie finanzieren möchte, bei der die Auszahlung des Darlehens in mehreren Teilbeträgen erfolgt. Wenn Sie ein Haus bauen, zahlt die Bank die Kreditsumme in der Regel nicht auf einmal aus, sondern passend zum Baufortschritt nach der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). Für den Teil des Geldes, der noch ungenutzt bei der Bank liegt, verlangt das Kreditinstitut nach Ablauf einer bestimmten Frist – der sogenannten bereitstellungszinsfreien Zeit – eine Gebühr. Diese Gebühr wird als Bereitstellungszins bezeichnet und beträgt standardmäßig meist 0,25 Prozent pro Monat, was aufs Jahr gerechnet stattliche 3 Prozent ausmacht. Da sich Bauprojekte durch bürokratische Verzögerungen, Materialmangel oder schlechtes Wetter schnell um Monate verzögern können, entwickeln sich diese Zinsen häufig zu einer erheblichen finanziellen Zusatzbelastung, die im ursprünglichen Budget nicht eingeplant war. Unser digitaler Rechner hilft Ihnen dabei, diese versteckten Kosten präzise im Vorfeld zu kalkulieren. Sie können verschiedene Szenarien simulieren, indem Sie die voraussichtlichen Auszahlungstermine und die bereitstellungszinsfreie Zeit eingeben. Auf diese Weise sehen Sie sofort, ab welchem Monat zusätzliche Kosten anfallen und wie hoch diese ausfallen werden. Mit diesen validen Daten können Sie Ihre Baufinanzierung optimal strukturieren, Angebote von Banken besser vergleichen und gegebenenfalls eine längere bereitstellungszinsfreie Zeit verhandeln, um Ihr finanzielles Risiko zu minimieren und eine solide Budgetplanung zu gewährleisten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was sind Bereitstellungszinsen überhaupt?
Bereitstellungszinsen sind eine Gebühr, die Banken von Kreditnehmern verlangen, wenn ein fest zugesagtes Darlehen über einen längeren Zeitraum hinweg nicht abgerufen wird. Die Bank hält das Geld für Sie bereit und kann es in dieser Zeit nicht anderweitig gewinnbringend anlegen, weshalb sie diesen Zins als Entschädigung berechnet.
2. Wie hoch sind die Bereitstellungszinsen in der Regel?
Die meisten deutschen Kreditinstitute verlangen einen Zinssatz von 0,25 Prozent pro Monat auf den noch nicht abgerufenen Darlehensbetrag. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet entspricht dies einem Zinssatz von 3,0 Prozent, was erhebliche Zusatzkosten verursachen kann.
3. Was bedeutet die bereitstellungszinsfreie Zeit?
Dies ist ein vertraglich vereinbarter Zeitraum nach dem Abschluss des Kreditvertrags, in dem die Bank noch keine Bereitstellungszinsen berechnet, selbst wenn das Geld ungenutzt bleibt. Diese Frist liegt je nach Bank und Tarif üblicherweise zwischen 2 und 24 Monaten.
4. Warum fallen beim Hausbau überhaupt Bereitstellungszinsen an?
Beim Neubau eines Hauses wird die Kreditsumme fast nie in einer einzigen Summe ausgezahlt. Stattdessen erfolgt die Auszahlung schrittweise nach Baufortschritt, beispielsweise nach der Fertigstellung des Rohbaus oder des Daches. Da die späteren Raten oft erst nach Monaten fällig werden, läuft die bereitstellungszinsfreie Zeit häufig ab.
5. Kann man Bereitstellungszinsen steuerlich absetzen?
Wenn Sie die Immobilie selbst bewohnen, können Sie die Bereitstellungszinsen leider nicht steuerlich geltend machen. Wenn Sie das Gebäude jedoch vermieten oder gewerblich nutzen, zählen diese Zinsen zu den Werbungskosten oder Herstellungskosten und können steuerlich abgesetzt werden.
6. Wie lassen sich Bereitstellungszinsen effektiv vermeiden?
Der beste Weg zur Vermeidung ist das Verhandeln einer möglichst langen bereitstellungszinsfreien Zeit bei Vertragsschluss. Zudem sollten Sie den Bauablaufplan realistisch gestalten und dafür sorgen, dass Rechnungen der Handwerker zügig eingereicht werden, um das Geld schnell abzurufen.
7. Lohnt es sich, für eine längere bereitstellungszinsfreie Zeit einen höheren Sollzins zu zahlen?
Das hängt vom Einzelfall ab. Banken verlangen für eine Verlängerung dieser Frist oft einen kleinen Aufschlag auf den regulären Zinssatz. Wenn abzusehen ist, dass sich der Bau stark verzögert, kann sich dieser Aufschlag lohnen, um Planungssicherheit zu haben.
8. Auf welchen Betrag werden die Zinsen genau berechnet?
Die Zinsen werden immer nur auf den Teil des Darlehens berechnet, der von Ihnen noch nicht abgerufen wurde. Wenn Sie von 400.000 Euro bereits 300.000 Euro ausgezahlt bekommen haben, fallen die 0,25 Prozent monatlich nur auf die verbleibenden 100.000 Euro an.
9. Wann bucht die Bank die Bereitstellungszinsen ab?
Die Abrechnung erfolgt in der Regel monatlich rückwirkend. Die Bank ermittelt den durchschnittlich nicht abgerufenen Betrag des Vormonats und zieht die fälligen Bereitstellungszinsen zusammen mit der normalen monatlichen Kreditrate von Ihrem Girokonto ab.
10. Können Bereitstellungszinsen auch bei einer Anschlussfinanzierung anfallen?
Ja, das ist möglich, wenn Sie ein sogenanntes Forward-Darlehen abschließen oder die Bank wechseln und das neue Darlehen bereitsteht, bevor der alte Kredit vollständig abgelaufen ist. Auch hier ist eine genaue Abstimmung der Termine zwingend erforderlich.