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Dieser Rechner zeigt, nach wie vielen Jahren sich eine Dämmmaßnahme durch die eingesparten Heizkosten bezahlt macht. Gib die Investitionskosten, deine aktuelle Heizkostenersparnis und eventuelle Förderungen ein. So siehst du auf einen Blick, ob sich der Aufwand lohnt.
Ob Fassadendämmung, Dachdämmung oder Kellerdeckendämmung – jede Maßnahme kostet Geld und spart langfristig Energie. Aber wann genau rechnet sich das? Unser Dämmung-Amortisations-Rechner beantwortet genau diese Frage.
Man gibt die Investitionskosten, die aktuelle Heizlast des Bauteils und den zu erwartenden U-Wert nach der Dämmung ein. Der Rechner berechnet daraus die jährliche Energieeinsparung in Kilowattstunden, setzt diese mit dem aktuellen Energiepreis in Relation und ermittelt die Amortisationszeit in Jahren.
Das Ergebnis zeigt klar, ob eine Maßnahme in einem realistischen Zeitraum wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob die Investitionskosten in keinem vernünftigen Verhältnis zur Einsparung stehen. Besonders bei steigenden Energiepreisen verkürzt sich die Amortisationszeit oft drastisch.
Dieser Rechner ist ideal für Hausbesitzer, die vor einer Sanierungsentscheidung stehen, und für alle, die Fördermittel beantragen und die wirtschaftliche Grundlage ihrer Maßnahme verstehen wollen.
Amortisation bezeichnet den Zeitraum, nach dem die Einsparungen durch niedrigere Heizkosten die Investitionskosten der Dämmmaßnahme vollständig ausgeglichen haben. Dauert die Amortisation zehn Jahre und die Dämmung hält 30 Jahre, spart man in den verbleibenden 20 Jahren nur noch. Je kürzer die Amortisationszeit, desto wirtschaftlich attraktiver ist die Maßnahme. Bei steigenden Energiepreisen sinkt die Amortisationszeit automatisch, weil die jährlichen Einsparungen größer werden.
In der Regel amortisiert sich die Dachdämmung besonders schnell, weil über ein ungedämmtes Dach sehr viel Wärme verloren geht und die Maßnahme verhältnismäßig günstig ist. Auch die Dämmung der obersten Geschossdecke ist oft sehr wirtschaftlich. Fassadendämmung kostet mehr, spart aber durch die große Fläche ebenfalls viel. Kellerdeckendämmung ist günstig und amortisiert sich daher schnell, auch wenn die absolute Einsparung kleiner ist. Der Rechner zeigt für jede Maßnahme die individuelle Amortisationszeit.
Teurere Dämmmaterialien mit besseren U-Werten sparen mehr Energie, kosten aber in der Anschaffung mehr. Ob das besser oder schlechter ist, hängt vom Einzelfall ab. Manchmal amortisiert sich eine dünnere, teurere Dämmung schneller, weil sie den U-Wert stärker verbessert. In anderen Fällen ist eine dickere, günstigere Dämmung wirtschaftlicher. Unser Rechner lässt verschiedene Szenarien vergleichen, sodass man die beste Wahl für die eigene Situation treffen kann.
Ja, und das ist sogar entscheidend. Wer für eine Dämmmaßnahme einen Zuschuss von 20 bis 35 Prozent über die BEG bekommt, reduziert die effektive Investitionssumme deutlich. Der Rechner erlaubt die Eingabe eines Förderbetrags, der von den Gesamtkosten abgezogen wird. Das Ergebnis zeigt dann die Amortisationszeit auf Basis der tatsächlichen Eigenkosten. In vielen Fällen halbiert sich die Amortisationszeit durch Förderung fast.
Die Berechnungen basieren auf physikalischen Grundlagen und sind so zuverlässig wie die eingegebenen Werte. Wer genaue Angaben zur aktuellen Heizlast, zum U-Wert des Bauteils vor und nach der Sanierung sowie zum Energiepreis macht, bekommt ein sehr realistisches Ergebnis. Einige Faktoren wie Nutzerverhalten oder Witterungsabweichungen können in der Praxis Abweichungen erzeugen, aber als Planungsgrundlage ist der Rechner sehr gut geeignet.
Bei einer Fassadendämmung mit WDVS (Wärmedämmverbundsystem) liegen die Kosten je nach Dicke und Material zwischen 80 und 200 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmeter Fassadenfläche können das 12.000 bis 30.000 Euro sein. Die jährliche Einsparung hängt vom Ausgangszustand ab, liegt aber oft bei 500 bis 1.500 Euro pro Jahr. Ohne Förderung kann die Amortisationszeit damit 15 bis 25 Jahre betragen, mit Förderung deutlich weniger. Der Rechner ermittelt den genauen Wert für die eigene Situation.
Ja, eher mehr als weniger. Wenn Energie teurer wird, steigt auch der Wert der eingesparten Kilowattstunden. Eine Anlage, die früher 30 Jahre zur Amortisation brauchte, kann bei verdoppelten Energiepreisen schon nach 15 Jahren amortisiert sein. Wer langfristig plant, sollte daher keine statische Preisannahme machen. Unser Rechner ermöglicht die Eingabe eines jährlichen Preissteigerungsfaktors, um realistischere Szenarien zu berechnen.
Nein. Der Rechner funktioniert auch ohne Energieberater. Wer die Grunddaten seines Gebäudes kennt – also grob den Wandaufbau, die Heizkosten und die geplante Maßnahme – kann eine erste fundierte Einschätzung bekommen. Für die endgültige Entscheidung und besonders für Förderanträge ist ein zugelassener Energieeffizienz-Experte (EEE) jedoch empfehlenswert, weil er die Maßnahme auch dokumentieren und in Förderprogramme einbinden kann.
Steigt der Energiepreis, verbessert sich die Wirtschaftlichkeit der Dämmung, weil jede eingesparte Kilowattstunde mehr wert ist. Sinkt der Preis, verschlechtert sich die Wirtschaftlichkeit. In der Praxis sind Energiepreise langfristig eher gestiegen. Es empfiehlt sich daher, beim Rechner verschiedene Szenarien durchzuspielen: einmal mit dem aktuellen Preis und einmal mit einem um 20 bis 30 Prozent erhöhten Preis. Das zeigt die Bandbreite möglicher Amortisationszeiten.
Für Mieter selbst ist die Amortisationsberechnung nur begrenzt relevant, weil sie die Investition nicht tragen. Für Vermieter hingegen ist sie sehr wichtig. Wer als Vermieter eine Wohnimmobilie energetisch saniert, kann die Modernisierungskosten anteilig auf die Miete umlegen. Auch steuerliche Abschreibungen und mögliche Wertsteigerungen der Immobilie spielen eine Rolle. Der Rechner gibt Vermietern eine schnelle Grundlage, um die Wirtschaftlichkeit einer Sanierungsmaßnahme einzuschätzen, bevor ein Fachplaner einbezogen wird.