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Der Dispo-Rechner zeigt dir, wie viel dein Dispokredit wirklich kostet. Gib Betrag, Zinssatz und Nutzungsdauer ein — du siehst sofort die anfallenden Zinsen und Gesamtkosten.
Der Dispo ist praktisch – aber teuer. Viele Menschen wissen nicht, wie schnell sich die Zinsen auf einen überzogenen Betrag summieren können. Dispozinsen liegen in Deutschland oft zwischen 10 % und 14 % pro Jahr – deutlich höher als bei den meisten anderen Kreditformen. Unser Dispo-Rechner macht das transparent: Du siehst sofort, was dich dein Kontoüberzug wirklich kostet.
Gib einfach den überzogenen Betrag, den Dispozinssatz deiner Bank und die Anzahl der Tage ein – und der Rechner zeigt dir, wie viel Zinsen du zahlen musst. Das Ergebnis überrascht oft: Schon ein Betrag von 1.000 € über zwei Monate kann leicht 20–30 € Zinsen kosten – Geld, das du bei einer günstigeren Kreditlösung sparen könntest.
Der Rechner hilft dir auch beim Vergleich: Wie viel günstiger wäre ein Ratenkredit statt dem Dispo? Wann lohnt es sich, den Dispo so schnell wie möglich auszugleichen? Mit diesen Antworten kannst du bewusster entscheiden – und langfristig bares Geld sparen. Kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.
Die Dispozinsen variieren je nach Bank erheblich. Direktbanken bieten oft günstigere Konditionen als Filialbanken. Im Durchschnitt liegen die Zinssätze zwischen 10 % und 14 % pro Jahr – manche Banken verlangen sogar bis zu 15 %. Es lohnt sich, regelmäßig zu vergleichen, da die Zinsen sich mit dem Leitzins verändern.
Dispozinsen werden täglich berechnet: Überzogener Betrag × Jahreszinssatz ÷ 365 × Anzahl der Tage. Unser Rechner macht genau das automatisch. So siehst du auf den Cent genau, was dich der Dispo pro Tag, Woche oder Monat kostet.
Der Dispo (Dispositionskredit) ist die vorab vereinbarte Kreditlinie auf deinem Girokonto – bis zu diesem Betrag kannst du ins Minus gehen. Der Überziehungskredit ist ein noch teurerer Notfallkredit, den Banken gewähren, wenn du sogar über die Dispohöhe hinausgehst. Er kostet oft nochmal 2–5 % mehr Zinsen.
Fast immer. Ratenkredite kosten in Deutschland aktuell oft weniger als 6–8 % Zinsen pro Jahr – deutlich weniger als der Dispo. Wenn du dauerhaft im Minus bist, lohnt es sich, den Betrag als Ratenkredit aufzunehmen, zurückzuzahlen und den Dispo zu bereinigen. Allein bei 2.000 € Dispo über ein Jahr kannst du so leicht 100 € oder mehr sparen.
Ja, das ist möglich – besonders wenn du langjähriger Kunde bist und ein gutes Zahlungsverhalten vorweisen kannst. Manchmal hilft auch der Hinweis auf günstigere Angebote der Konkurrenz. Bei Filialbanken ist mehr Verhandlungsspielraum als bei Direktbanken.
Keine starre Obergrenze – aber es gibt rechtliche Grenzen: Wucherzinsen (mehr als das Doppelte des marktüblichen Zinses) sind verboten. Seit 2010 müssen Banken außerdem auf ihrer Website den aktuellen Dispozinssatz transparent ausweisen.
Sehr schnell. Bei 3.000 € Überziehung und 12 % Jahreszins entstehen bereits pro Monat rund 30 € Zinsen. Nach einem Jahr wären das 360 € – ohne Tilgung. Je länger du im Minus bleibst, desto teurer wird es.
Die Einrichtung eines Dispos wird in der Regel bei der SCHUFA vermerkt, wirkt sich aber meistens nicht negativ aus. Allerdings können dauerhafte Kontoüberziehungen ein Signal für finanzielle Engpässe sein und sich indirekt auf Kreditentscheidungen auswirken.
Manche Banken dulden Kontoüberziehungen über den vereinbarten Dispo hinaus – das nennt sich geduldete Überziehung. Die Zinsen hierfür sind noch höher als der reguläre Dispozinssatz und sollten so schnell wie möglich ausgeglichen werden.
Die Ursache ist meist, dass Einnahmen und Ausgaben nicht im Gleichgewicht sind. Nutze den Budget-Rechner, um deine monatliche Finanzlage zu analysieren. Oft hilft auch eine Anpassung des Gehaltszahlungsdatums oder eine kleine Notreserve auf einem Tagesgeldkonto, um den Dispo gar nicht erst in Anspruch nehmen zu müssen. ---