Alle Rechner
Hier siehst du auf einen Blick, was ein Elektroauto wirklich kostet – von der Anschaffung bis zum laufenden Betrieb. Gib deine Daten ein und vergleiche monatliche Kosten, Ladekosten und die Gesamtbilanz über die gesamte Haltedauer.
Lohnt sich ein Elektroauto wirklich? Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten – sie hängt von deiner Fahrleistung, deinem Strompreis, deinen Ladegewohnheiten, der Nutzungsdauer und dem Vergleichsfahrzeug ab. Unser E-Auto-Kostenrechner macht den Vergleich transparent.
Du gibst die Eckdaten beider Fahrzeuge ein – Anschaffungspreis, Verbrauch (kWh oder Liter), Energiepreis, Wartungskosten und Versicherung. Der Rechner berechnet dann die Gesamtkosten über eine von dir gewählte Nutzungsdauer und zeigt dir, ab welcher Laufleistung das E-Auto günstiger wird (Break-even-Punkt).
In die Berechnung fließen außerdem die KFZ-Steuerbefreiung für Elektroautos und der Wertverlust ein. Was du siehst: Die Gesamtkosten pro Kilometer beider Alternativen – ein ehrlicher Vergleich ohne Marketingversprechen.
Erfahrungsgemäß lohnen sich E-Autos besonders für Vielfahrer, die hauptsächlich zuhause oder günstig laden können. Für Wenigfahrer oder Personen ohne Heimlademöglichkeit kann der Kostenunterschied geringer sein. Unser Rechner hilft dir, dein ganz persönliches Ergebnis zu berechnen – damit du eine Entscheidung triffst, die wirklich zu dir passt.
Das hängt stark von den Energiepreisen und der Fahrleistung ab. Als grobe Orientierung: Ein Benziner mit 7 L/100 km und Benzinpreis 1,75 €/L kostet ca. 12,25 Cent/km an Kraftstoff. Ein E-Auto mit 20 kWh/100 km und Heimladestrom zu 0,30 €/kWh kostet ca. 6 Cent/km. Dazu kommen Wartung (E-Auto: ca. 2–3 Cent/km weniger) und höhere Abschreibung durch den höheren Kaufpreis. Gesamtrechnung: ab ca. 15.000–20.000 km/Jahr wird das E-Auto in den meisten Szenarien günstiger.
Bei 1.500 km/Monat und 20 kWh/100 km sind das 300 kWh. Zu Hause bei 0,30 €/kWh: 90 €/Monat. An öffentlichen Schnellladestationen (Preis ca. 0,50–0,80 €/kWh) wären es 150–240 €/Monat. Wer hauptsächlich zuhause lädt oder eigenen Solarstrom nutzt, hat deutlich niedrigere Ladekosten. Im Vergleich: 1.500 km mit einem Benziner bei 7 L/100 km und 1,75 €/L kosten ca. 184 €/Monat.
Ja, in der Regel deutlich. E-Autos haben keine Zündkerzen, keinen Zahnriemen, kein Getriebeöl, keine klassische Kupplung und weniger Verschleißteile im Antriebsstrang. Hauptsächliche Wartungskosten: Bremsbeläge (durch Rekuperation weniger verschlissen), Reifen (durch höheres Gewicht etwas schneller), Klimaservice und Hauptuntersuchung. Studien schätzen die Wartungskosten von E-Autos im Schnitt um 30–40 % niedriger als bei vergleichbaren Verbrennern.
Lange Zeit war der Wertverlust bei E-Autos höher als bei Verbrennern, weil die Technologie schnell voranschritt und ältere Modelle mit begrenzter Reichweite schnell unattraktiv wurden. Heute hat sich das Bild verbessert: Modelle bekannter Marken wie Tesla, VW ID oder BMW halten ihren Wert ähnlich gut wie vergleichbare Verbrenner. Chinesische Marken können einen höheren Wertverlust haben. Unser Rechner berücksichtigt den Wertverlust als Teil der Gesamtkostenrechnung.
Für viele Pendler mit täglicher Heimlademöglichkeit ja. Wer täglich 50–100 km zur Arbeit fährt, profitiert stark von niedrigeren Kraftstoffkosten. Voraussetzung ist eine Lademöglichkeit zuhause oder am Arbeitsplatz zu günstigen Konditionen. Wer ausschließlich an teuren Ladesäulen lädt, verliert den Kostenvorteil. Außerdem empfiehlt sich eine ausreichende Reichweite für die tägliche Strecke plus Reserve.
Der Zeitpunkt, ab dem das E-Auto günstiger als ein Verbrenner ist, hängt von vielen Faktoren ab. Bei einem Preisunterschied von 10.000 Euro und monatlichen Einsparungen von 100 Euro (an Kraftstoff und Wartung) wäre der Break-even nach 100 Monaten (ca. 8 Jahren). Bei 200 Euro monatlicher Ersparnis wäre er nach 50 Monaten. Unser Rechner berechnet diesen Punkt für deine konkreten Eingaben.
Eine einfache Heimladestation (Wallbox) kostet inklusive Installation zwischen 800 und 2.000 Euro. Schnelleres Laden zuhause (11 kW statt 2,3 kW über die Haushaltssteckdose) verlängert die Lebensdauer der Batterie und spart Zeit. Für Vielfahrer lohnt sich die Investition in der Regel innerhalb weniger Jahre durch günstigere Heimladestromkosten im Vergleich zu öffentlichen Ladesäulen.
Moderne E-Auto-Batterien sind auf mindestens 8 Jahre oder 160.000 km ausgelegt – das ist oft die gesetzliche Mindestgarantie. In der Praxis zeigen viele Batterien auch nach 200.000 km noch 80–90 % ihrer ursprünglichen Kapazität. Extremtemperaturen, häufiges Schnellladen auf 100 % und häufiges Entladen auf 0 % können die Lebensdauer verkürzen. Ein Batterietausch kostet je nach Modell 5.000–15.000 Euro – ist aber bei normaler Nutzung selten notwendig.
Steigt der Strompreis, verringert sich der Kostenvorteil des E-Autos. Unser Rechner lässt dich verschiedene Szenarien durchspielen. Wer eigene Photovoltaik hat, ist von Preissteigerungen am Netz weitgehend unabhängig. Außerdem können Nachttarife oder spezielle E-Auto-Tarife der Energieversorger die Ladekosten deutlich senken.
Das hängt von Nutzerprofil und Segment ab. Kompakte E-Autos wie der VW ID.3 oder der Renault Zoe haben günstigere Anschaffungspreise, niedrigen Verbrauch und robuste Restwerte. Wer viel fährt und auf Reichweite angewiesen ist, kommt mit einem größeren Akku besser hin. Im Premium-Segment bieten Tesla Model 3 und BMW i4 gute Gesamtkostenpakete. Chinesische Marken wie BYD oder MG bieten günstigere Einstiegspreise, aber teils unsichere Restwerte. Unser Rechner hilft dir, verschiedene Modelle konkret zu vergleichen. ---