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ETF-Sparplan-Rechner

Zeigt dir, wie viel Vermögen du mit einem monatlichen ETF-Sparplan aufbaust – inklusive Zinseszins und Einmalanlage. Ideal für alle, die langfristig fürs Alter oder ein Sparziel vorsorgen wollen.

Berechnung

Über diesen Rechner

ETF-Sparpläne sind eine der beliebtesten Methoden zum langfristigen Vermögensaufbau in Deutschland – und das aus gutem Grund. Schon mit kleinen monatlichen Beträgen lässt sich über Jahrzehnte ein beträchtliches Vermögen aufbauen, wenn der Zinseszinseffekt seine Wirkung entfalten kann. Unser ETF-Sparplan-Rechner macht dieses Wachstum sichtbar.

Du gibst deinen monatlichen Sparbetrag, die erwartete Jahresrendite, eine optionale Anfangsinvestition und die Laufzeit ein – und siehst sofort, wie hoch dein Endvermögen voraussichtlich sein wird. Der Rechner zeigt dir auch, wie viel davon eigene Einzahlungen sind und wie viel durch Renditen entstanden ist. Das macht den Zinseszinseffekt besonders anschaulich.

Ob du gerade anfängst zu investieren, einen bestehenden Sparplan überprüfen oder verschiedene Szenarien vergleichen möchtest – dieser Rechner gibt dir die Zahlen, die du brauchst. Bitte beachte: Historische Renditen von Aktien-ETFs (z. B. MSCI World) liegen langfristig bei etwa 7–8 % pro Jahr, sind aber keine Garantie für die Zukunft. Kostenlos, ohne Anmeldung, direkt im Browser.

Häufige Fragen

Was ist ein ETF-Sparplan?

Ein ETF-Sparplan ist eine automatisierte, regelmäßige Investition in einen ETF (Exchange Traded Fund). Du legst einen monatlichen Betrag fest – z. B. 100 € – und der Betrag wird jeden Monat automatisch in den gewählten ETF investiert. Der Sparplan läuft per Dauerauftrag, du musst dich nicht aktiv darum kümmern.

Welche Rendite soll ich im Rechner eingeben?

Das hängt vom ETF ab. Breit diversifizierte Aktien-ETFs auf den MSCI World oder S&P 500 haben historisch ca. 7–9 % Jahresrendite erzielt (nach Inflation ca. 4–6 %). Für konservative Berechnungen empfehlen wir 5–6 % anzusetzen. Anleihen-ETFs oder Mischfonds haben niedrigere, aber stabilere Renditen.

Ab welchem Betrag lohnt sich ein ETF-Sparplan?

Schon ab 25 € pro Monat – viele Broker ermöglichen so niedrige Einstiegsbeträge. Wichtiger als die Höhe ist die Regelmäßigkeit: Wer jeden Monat investiert, profitiert vom Cost-Average-Effekt und kauft automatisch mehr Anteile, wenn die Kurse niedrig sind.

Was ist der Cost-Average-Effekt?

Durch regelmäßige Investitionen kaufst du manchmal teuer, manchmal günstig. Über Zeit mittelt sich der Einstiegspreis. Bei fallenden Kursen kaufst du für denselben Betrag mehr Anteile – und profitierst später stärker vom Kursanstieg. Das reduziert das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen.

Muss ich Gewinne aus ETF-Sparplänen versteuern?

Ja. Kursgewinne und Ausschüttungen unterliegen der deutschen Abgeltungsteuer (25 % + Soli). Der Sparerpauschbetrag (1.000 €/Person) bleibt steuerfrei. Thesaurierende ETFs unterliegen seit 2018 auch der Vorabpauschale – einer jährlichen Besteuerung auf fiktive Erträge, die von deiner Depotbank automatisch verrechnet wird.

Wie lange sollte ein ETF-Sparplan laufen?

Je länger, desto besser – mindestens 10 Jahre, um Kursschwankungen auszusitzen. Idealerweise 20–30 Jahre für den maximalen Zinseszinseffekt. ETF-Sparpläne sind keine kurzfristigen Instrumente; wer in 2–3 Jahren das Geld braucht, sollte es nicht im Aktienmarkt anlegen.

Welcher ETF eignet sich für einen Sparplan?

Für Einsteiger empfehlen Finanzexperten häufig einen ETF auf den MSCI World oder den FTSE All-World – beide investieren in hunderte oder tausende Unternehmen weltweit und bieten breite Diversifikation. Wichtig sind niedrige Kosten (TER unter 0,3 %) und ein großes Fondsvolumen.

Kann ich die Sparrate ändern oder pausieren?

Bei den meisten Brokern ja. Du kannst die monatliche Rate erhöhen, senken oder den Sparplan vorübergehend pausieren – ohne Kündigungsfristen oder Gebühren. Diese Flexibilität ist einer der großen Vorteile gegenüber klassischen Banksparplänen.

Was passiert mit meinem ETF-Sparplan bei einem Börsencrash?

Der Wert deines Depots fällt temporär. Wer jedoch weiter investiert (oder sogar erhöht), kauft Anteile günstiger und profitiert vom späteren Aufschwung stärker. Historisch hat sich der Aktienmarkt nach jedem Crash erholt. Der größte Fehler wäre, in der Krise zu verkaufen.

Ist ein ETF-Sparplan sicher?

ETF-Vermögen ist Sondervermögen – es ist getrennt vom Vermögen des Brokers und bei einer Insolvenz des Brokers geschützt. Das Marktrisiko bleibt: Kurse können fallen. Langfristig haben breit diversifizierte Aktien-ETFs jedoch stets positive Renditen erzielt. Für die Altersvorsorge gilt: je früher starten, desto besser. ---