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Der errechnete Termin lässt sich auf zwei Wegen bestimmen: über den ersten Tag der letzten Periode oder über das Datum der Empfängnis. Gib einfach das passende Datum ein – der Rechner zeigt dir den voraussichtlichen Geburtstermin sowie den aktuellen Stand der Schwangerschaft.
Schwanger – und jetzt? Eine der ersten Fragen, die sich fast jede werdende Mutter stellt: Wann kommt das Baby? Der Geburtstermin-Rechner hilft dir, den errechneten Termin schnell und unkompliziert zu ermitteln.
Die Berechnung basiert auf der Naegele-Regel, die in der Medizin seit über 200 Jahren angewendet wird. Grundlage ist der erste Tag der letzten Regelblutung. Von dort aus wird 40 Schwangerschaftswochen (280 Tage) vorausgerechnet – das ergibt den errechneten Termin.
Gleichzeitig zeigt dir unser Rechner, in welcher Schwangerschaftswoche du dich gerade befindest. Das ist nicht nur für dich interessant, sondern auch wichtig für Vorsorgeuntersuchungen, den Mutterschutztermin und die Planung der Elternzeit.
Wichtig: Der errechnete Termin ist ein statistischer Durchschnittswert. Nur etwa vier bis fünf Prozent der Babys kommen genau an diesem Tag zur Welt. Die meisten Geburten finden in einem Zeitfenster von zwei Wochen davor oder danach statt – das ist völlig normal. Eine Überschreitung von mehr als zehn bis vierzehn Tagen wird ärztlich begleitet.
Nutze diesen Rechner als erste Orientierung – dein Frauenarzt oder deine Hebamme kann den Termin per Ultraschall noch genauer bestimmen.
Der errechnete Termin ist eine statistische Schätzung, kein definitives Datum. Nur etwa 4–5 % aller Babys kommen genau am errechneten Termin zur Welt. Die große Mehrheit wird in einem Fenster von zwei Wochen vor bis zwei Wochen danach geboren. Der Ultraschall in der 9. bis 12. SSW kann den Termin weiter präzisieren.
Als ausgetragen gilt ein Baby ab der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche (SSW). Geburten zwischen der 37. und 42. SSW gelten als Termgeburten. Vor der 37. SSW spricht man von Frühgeburt. Nach der 42. SSW wird von Übertragung gesprochen – in diesem Fall wird in der Regel eine Einleitung oder ein Kaiserschnitt erwogen.
Die Naegele-Regel ist die Standardmethode zur Berechnung des Geburtstermins. Sie geht davon aus, dass ein Zyklus 28 Tage lang ist und der Eisprung am 14. Tag stattfindet. Vom ersten Tag der letzten Periode werden 9 Monate und 7 Tage addiert – das ergibt den Termin. Bei abweichenden Zykluslängen muss die Formel angepasst werden.
Ja, und das ist sogar die zuverlässigere Methode. Beim ersten Ultraschall zwischen der 9. und 12. SSW wird die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos gemessen. Aus diesem Wert lässt sich der Termin sehr präzise berechnen – oft auf wenige Tage genau.
Ab der 41. SSW wird der Termin als überschritten betrachtet. Ärzte beobachten dann engmaschig die Herzfrequenz des Babys und prüfen die Plazentafunktion. Ab der 42. SSW wird in den meisten Kliniken eine Geburtseinleitung empfohlen, da das Risiko von Komplikationen steigt.
Du zählst ab dem ersten Tag deiner letzten Periode. Die erste Woche ist die Woche, in der die Periode stattfand. Bist du also 6 Wochen nach dem ersten Tag deiner letzten Periode, bist du in der vollendeten 6. SSW. Viele Apps und Rechner übernehmen diese Rechnung automatisch.
Die Schwangerschaft wird in Wochen gezählt, nicht in Monaten – weil Monate unterschiedlich lang sind. Eine Schwangerschaft dauert etwa 40 SSW, das entspricht ungefähr 9 Kalendermonaten oder 10 Mondmonaten. Wenn jemand sagt „ich bin im 5. Monat", meint er meist die SSW 17–20.
Ja. Der errechnete Termin ist wichtig für den Mutterschutz (6 Wochen vor ET), für Elterngeld und Elternzeit sowie für die Krankenversicherung des Kindes. Auch steuerliche Freibeträge können vom tatsächlichen Geburtsjahr abhängen – ein Dezember-Baby und ein Januar-Baby unterscheiden sich bei manchen Regelungen.
Nein, nicht direkt. Körperliche Aktivität, Stress und Ernährung haben einen gewissen Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand, aber den genauen Termin kann man nicht steuern. Methoden wie Brustwarzenstimulation oder scharfes Essen zur Geburtseinleitung sind wissenschaftlich nicht belegt.
Bei unregelmäßigen Zyklen ist die Naegele-Regel weniger genau. Hier hilft der frühe Ultraschall am meisten. Alternativ können Ovulationstests oder Temperaturkurven helfen, den tatsächlichen Eisprung zu bestimmen – und damit den Termin besser einzugrenzen.