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Krypto-Steuer-Rechner

Wer Kryptowährungen mit Gewinn verkauft, muss das in Deutschland versteuern. Dieser Rechner zeigt dir, wie viel Steuer auf deinen Krypto-Gewinn anfällt – abhängig von Haltedauer, Einkommensteuersatz und Freigrenze. Geeignet für Bitcoin, Ethereum und alle anderen Coins.

Berechnung

Über diesen Rechner

Wer mit Bitcoin, Ethereum oder anderen Kryptowährungen Gewinne erzielt, muss diese in Deutschland unter bestimmten Umständen versteuern. Die Regeln sind dabei etwas anders als bei klassischen Aktien – und viele Krypto-Anleger wissen nicht genau, was auf sie zukommt. Unser Krypto-Steuer-Rechner schafft Klarheit.

In Deutschland gelten Kryptowährungen steuerlich als private Veräußerungsgeschäfte. Das bedeutet: Wer Krypto nach mehr als einem Jahr Haltedauer verkauft, zahlt keine Steuer. Bei einer Haltedauer unter einem Jahr werden Gewinne zum persönlichen Einkommensteuersatz besteuert – nicht mit der Abgeltungsteuer wie bei Aktien. Dazu gibt es eine Freigrenze von 1.000 € pro Jahr (ab 2024), bis zu der Gewinne steuerfrei bleiben.

Du gibst Kaufpreis, Verkaufspreis, Menge und Haltedauer ein – und der Rechner zeigt dir sofort, ob Steuer anfällt und wie hoch sie voraussichtlich ist. Bitte beachte: Steuerrecht ist komplex und ändert sich regelmäßig. Der Rechner dient zur Orientierung – für eine verbindliche Steuerberechnung empfehlen wir einen Steuerberater oder spezialisierte Krypto-Steuersoftware.

Häufige Fragen

Muss ich Krypto-Gewinne in Deutschland versteuern?

Ja, unter bestimmten Bedingungen. Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen innerhalb der Einjahresfrist sind steuerpflichtig. Wer die Coins länger als ein Jahr hält, kann steuerfrei verkaufen. Verluste können mit anderen privaten Veräußerungsgewinnen verrechnet werden.

Welcher Steuersatz gilt für Krypto-Gewinne?

Im Gegensatz zu Aktiengewinnen gilt für Krypto-Gewinne nicht die Abgeltungsteuer (25 %), sondern der persönliche Einkommensteuersatz. Das kann je nach Einkommen zwischen 14 % und 45 % liegen. Bei niedrigem Einkommen kann das vorteilhafter sein als bei Aktien, bei hohem Einkommen entsprechend teurer.

Was ist die Freigrenze für Krypto?

Seit 2024 beträgt die Freigrenze für private Veräußerungsgewinne – zu denen auch Krypto zählt – 1.000 € pro Jahr. Gewinne darunter sind steuerfrei. Achtung: Es handelt sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag. Bei Überschreitung wird der gesamte Gewinn (nicht nur der übersteigende Teil) steuerpflichtig.

Wie berechne ich den Gewinn bei einem Krypto-Verkauf?

Gewinn = Verkaufspreis minus Kaufpreis minus Transaktionskosten. Bei mehreren Käufen zum unterschiedlichen Kurs wird in Deutschland die FIFO-Methode (First In, First Out) angewendet: Die zuerst gekauften Coins gelten als zuerst verkauft.

Was ist die FIFO-Methode?

FIFO steht für "First In, First Out". Wenn du z. B. im Januar 1 BTC für 20.000 € und im März 1 BTC für 30.000 € gekauft hast, und im August 1 BTC verkaufst, gilt der zuerst gekaufte (Januar, 20.000 €) als verkauft. Dein Gewinn wird also auf Basis dieses Kaufpreises berechnet.

Muss ich auch Krypto-Tausch (z. B. BTC → ETH) versteuern?

Ja. In Deutschland gilt ein Tausch von einer Kryptowährung in eine andere steuerlich als Verkauf – auch wenn kein Euro geflossen ist. Das kann schnell zu ungewollten Steuerpflichten führen. Die Haltedauer beginnt bei jeder Transaktion neu.

Was ist mit Staking- oder Mining-Erträgen?

Staking- und Mining-Erträge gelten in Deutschland als sonstige Einkünfte und werden zum Zeitpunkt des Zuflusses mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Wenn du diese Erträge später verkaufst, beginnt eine neue Einjahresfrist für die steuerfreie Haltefrist.

Was ist der Unterschied zwischen Krypto und NFTs steuerlich?

NFTs (Non-Fungible Tokens) werden in Deutschland ebenfalls als private Veräußerungsgeschäfte behandelt – ähnlich wie Kryptowährungen. Auch hier gilt die Einjahresfrist und der persönliche Steuersatz. Die steuerliche Behandlung von NFTs ist jedoch noch nicht vollständig gefestigt.

Muss ich Krypto-Verluste angeben?

Verluste solltest du auf jeden Fall in der Steuererklärung angeben, da sie mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden können. Nicht verrechnete Verluste können in Folgejahre vorgetragen werden.

Welche Unterlagen brauche ich für die Krypto-Steuererklärung?

Du benötigst vollständige Transaktionshistorien aller Krypto-Börsen und Wallets: Kaufzeitpunkt, Kaufpreis, Verkaufszeitpunkt, Verkaufspreis, Handelsgebühren. Viele Börsen exportieren diese Daten als CSV. Spezialisierte Krypto-Steuersoftware kann das automatisch verarbeiten. ---