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Hier berechnest du deinen Blutalkoholspiegel nach der Widmark-Formel — der gleichen Methode, die auch in der Medizin verwendet wird. Gib dein Gewicht, Geschlecht und die konsumierten Getränke ein, um den ungefähren Promillewert zu ermitteln. Der Rechner ist ein Orientierungswert, kein Ersatz für ein Alkoholtestgerät.
Du hast einen schönen Abend mit Freunden verbracht und fragst dich, ob du noch ans Steuer darfst – oder wann du morgen früh wieder nüchtern bist? Genau dafür ist unser Promille Rechner da.
Mit diesem kostenlosen Tool kannst du deinen Blutalkoholgehalt ganz einfach berechnen. Du gibst an, was du getrunken hast, wie viel du wiegst und ob du männlich oder weiblich bist – und der Rechner liefert dir einen realistischen Schätzwert in Promille. Denn Männer und Frauen bauen Alkohol unterschiedlich schnell ab, das liegt an der unterschiedlichen Körperwasserverteilung.
In Deutschland gilt für Autofahrer eine Grenze von 0,5 Promille – bei Fahranfängern und unter 21 Jahren sogar 0,0 Promille. Ab 1,6 Promille wird eine MPU fällig. Wer diese Grenzen kennt, kann bewusster feiern und verantwortungsvoller handeln.
Unser Rechner basiert auf der Widmark-Formel, die in der forensischen Medizin als Standardmethode gilt. Er ersetzt natürlich keinen offiziellen Atemalkoholtest, gibt aber eine gute Orientierung. Nutze ihn als persönlichen Leitfaden, nicht als rechtliche Absicherung.
Ob nach einem Glas Wein, ein paar Bier oder einem langen Abend – hier bekommst du schnell und unkompliziert eine Einschätzung, ohne Anmeldung und völlig kostenlos.
Der Rechner verwendet die sogenannte Widmark-Formel, die in der Rechtsmedizin weit verbreitet ist. Du gibst dein Körpergewicht, dein Geschlecht, die getrunkene Menge Alkohol und den Zeitraum des Konsums ein. Daraus errechnet das Tool deinen geschätzten Blutalkoholgehalt in Promille. Die Formel berücksichtigt, dass Männer einen höheren Wasseranteil im Körper haben als Frauen, weshalb Alkohol bei Frauen schneller zu einem höheren Promillewert führt. Das Ergebnis ist eine fundierte Schätzung – kein medizinischer Befund, aber ein guter Richtwert für deinen Alltag.
In Deutschland liegt die allgemeine Promillegrenze für Autofahrer bei 0,5 Promille. Ab diesem Wert drohen bereits Bußgelder, Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot. Bei 1,6 Promille oder mehr gilt man als absolut fahruntauglich, unabhängig vom persönlichen Empfinden. Für Fahranfänger in der Probezeit sowie alle Fahrer unter 21 Jahren gilt eine Null-Toleranz-Grenze von 0,0 Promille. Wer alkoholisiert fährt und einen Unfall verursacht, riskiert seinen Versicherungsschutz zu verlieren. Deshalb: Im Zweifel stehen lassen oder ein Taxi nehmen.
Der menschliche Körper baut Alkohol im Schnitt mit einer Rate von etwa 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde ab. Dieser Wert variiert je nach Geschlecht, Gewicht, Leberfunktion, Ernährungszustand und genetischen Faktoren. Ein Richtwert: Wer um Mitternacht 1,2 Promille hat, kann grob rechnen, dass er nach 8 bis 12 Stunden wieder bei 0,0 Promille liegt. Schlaf beschleunigt den Abbau übrigens nicht – der Körper arbeitet in seinem eigenen Tempo. Kaffee, kaltes Wasser oder Sport helfen ebenfalls nicht, das Promille schneller zu senken.
Der Rechner liefert eine rechnerische Schätzung auf Basis anerkannter Formeln. Er kann jedoch keine exakten Laborwerte ersetzen, denn individuelle Faktoren wie die persönliche Stoffwechselrate, der Füllungszustand des Magens, Medikamente oder Erkrankungen beeinflussen das Ergebnis im echten Leben. Nutze das Tool zur groben Orientierung – nicht als Grundlage für rechtliche Entscheidungen. Wenn du wirklich sicher gehen willst, ist ein geeichter Atemalkoholtester die zuverlässigste Methode außerhalb eines Labors.
Blutalkohol (BAK – Blood Alcohol Concentration) wird direkt im Blut gemessen und gilt als der juristisch maßgebliche Wert. Atemalkohol (AAK – Atemalkoholkonzentration) wird durch Blasen in ein Gerät gemessen und von dort auf den Blutalkohol umgerechnet. In Deutschland gilt seit 1998 der Atemalkoholtest als eigenständiges Beweismittel im Straßenverkehr. Ein Wert von 0,25 mg/l Atemalkohol entspricht dabei ungefähr 0,5 Promille Blutalkohol.
Personen, die regelmäßig und viel Alkohol konsumieren, haben oft eine höhere Aktivität bestimmter Leberenzyme (vor allem CYP2E1). Das kann dazu führen, dass der Körper Alkohol tatsächlich etwas schneller metabolisiert. Allerdings ist das keine gesunde Anpassung – sie geht mit erheblichem Leberschaden einher. Chronischer Alkoholmissbrauch schädigt langfristig die Leber, das Gehirn und das Herz-Kreislauf-System. Ein schnellerer Abbau bei Gewohnheitstrinkern ist kein Vorteil, sondern ein Warnsignal.
Ja, der Rechner funktioniert für alle alkoholischen Getränke. Du gibst einfach die Menge in Milliliter und den Alkoholgehalt in Prozent (% vol.) an. Für gängige Getränke gilt grob: Ein normales Bier (0,5 l, 5 % vol.) enthält etwa 20 g reinen Alkohol. Ein Glas Wein (0,2 l, 12 % vol.) hat etwa 19 g, ein doppelter Wodka (4 cl, 40 % vol.) rund 13 g. Je mehr und je stärker du trinkst, desto deutlicher steigt dein Promillewert.
Ab etwa 2,0 Promille kann es bei unerfahrenen Trinkern zu schweren Bewusstseinsstörungen kommen. Ab 3,0 Promille droht eine Alkoholvergiftung mit möglichen Atemlähmungen, Bewusstlosigkeit und Kreislaufversagen. Werte über 4,0 Promille gelten für die meisten Menschen als potenziell tödlich, wobei stark alkoholgewöhnte Personen teils höhere Werte überleben. Bei Verdacht auf eine Alkoholvergiftung – erkennbar an Bewusstlosigkeit, Blaufärbung der Lippen oder unkontrolliertem Erbrechen – sofort den Notruf 112 wählen.
Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine allgemeine Promillegrenze für Radfahrer. Allerdings kann ab 1,6 Promille auf dem Fahrrad eine absolute Fahruntüchtigkeit festgestellt werden – mit denselben Konsequenzen wie beim Auto. Außerdem kann man bereits ab 0,3 Promille wegen relativer Fahruntüchtigkeit bestraft werden, wenn man auffällig fährt oder einen Unfall baut. Ein Führerscheinentzug ist bei verurteilter Trunkenheitsfahrt auf dem Fahrrad ebenfalls möglich.
Ja, deutlich. Eine gut gefüllte Mageninhalt verlangsamt die Aufnahme von Alkohol ins Blut erheblich. Wer vorher eine fettreiche Mahlzeit zu sich genommen hat, erreicht seinen Spitzenpromillewert langsamer und oft auch niedriger – der Alkohol wird über einen längeren Zeitraum aufgenommen. Auf nüchternen Magen hingegen gelangt Alkohol sehr schnell ins Blut, der Promillewert steigt rasch an. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen das Trinken auf leeren Magen deutlich stärker spüren als nach dem Essen.