Skonto-Rechner
Skontobetrag, Zahlbetrag und effektiven Jahreszins sofort berechnen.
Gesamtfrist der Rechnung – wird für den effektiven Jahreszins benötigt.
Skontobetrag
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Zahlbetrag
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Eff. Jahreszins
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Über Skonto Rechner
Der Skonto Rechner hilft Ihnen, den finanziellen Vorteil eines Skontos schnell und präzise zu berechnen. Skonto ist ein Preisnachlass, den Lieferanten gewähren, wenn eine Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt wird – meist 2–3 % bei Zahlung innerhalb von 7–14 Tagen.
Obwohl Skonto auf den ersten Blick klein wirkt, ist es auf das Jahr hochgerechnet oft eine sehr attraktive Rendite. Ein Skonto von 2 % bei 14 Tagen entspricht einem jährlichen Zinssatz von über 50 %. Für Unternehmen mit verfügbarer Liquidität lohnt es sich also fast immer, Skonto zu nutzen.
Unser Rechner berechnet sowohl den absoluten Skontoabzug als auch die effektive jährliche Rendite, die sich aus der frühzeitigen Zahlung ergibt. So können Sie fundiert entscheiden, ob es sich lohnt, Skonto zu ziehen, oder ob das Kapital sinnvoller anderweitig eingesetzt wird.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was ist Skonto?
Skonto ist ein prozentualer Preisnachlass auf den Rechnungsbetrag, den ein Lieferant gewährt, wenn die Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist (Skontofrist) beglichen wird. Er ist ein Anreiz für schnelle Zahlung und ein kurzfristiges Finanzierungsinstrument.
2. Wie berechne ich den Skontobetrag?
Skontobetrag = Rechnungsbetrag × Skontoprozentsatz / 100. Bei einer Rechnung von 10.000 Euro und 2 % Skonto ergibt sich ein Abzug von 200 Euro. Sie zahlen also nur 9.800 Euro. Unser Rechner erledigt diese Berechnung sofort.
3. Wie hoch ist der effektive Jahreszins beim Skonto?
Der effektive Jahreszins ergibt sich aus: (Skontosatz / (100 – Skontosatz)) × (360 / (Zahlungsziel – Skontofrist)) × 100. Bei 2 % Skonto und 14 Tagen Skontofrist sowie 30 Tagen Zahlungsziel ergibt das rund 37 % p.a. – ein sehr attraktiver Wert.
4. Lohnt es sich immer, Skonto zu ziehen?
Ja, fast immer – sofern ausreichend Liquidität vorhanden ist oder die Kreditkosten unter dem effektiven Skonto-Zinssatz liegen. Selbst ein Kontokorrentkredit mit 8 % p.a. ist günstiger als der Verzicht auf 2 % Skonto bei 14 Tagen, der 37 % p.a. entspricht.
5. Was ist der Unterschied zwischen Skonto und Rabatt?
Rabatt ist eine bedingungslose Preisminderung, die unabhängig vom Zahlungszeitpunkt gewährt wird. Skonto ist an eine bestimmte Zahlungsfrist geknüpft. Beide können kombiniert vorkommen: Erst wird der Rabatt abgezogen, dann der Skonto auf den Nettobetrag.
6. Muss Skonto auf der Rechnung ausgewiesen sein?
Ja, um steuerlich korrekt abgerechnet zu werden, muss Skonto auf der Rechnung ausgewiesen sein – inklusive Bedingungen (Prozentsatz und Frist). Für die Umsatzsteuer ist zu beachten, dass die Steuerbemessungsgrundlage bei Skontoabzug reduziert wird.
7. Wie wird Skonto umsatzsteuerlich behandelt?
Wenn der Käufer Skonto zieht, reduziert sich die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer. Der Lieferant muss eine Korrektur der Umsatzsteuer vornehmen. Der Käufer darf ebenfalls nur den korrekten (geminderten) Vorsteuerabzug geltend machen.
8. Was ist Eklont-Skonto?
Im E-Commerce gibt es spezielle Skontovereinbarungen zwischen Plattformen und Händlern. Auch dort gilt: Schnelle Zahlung wird mit einem Nachlass belohnt. Unser Rechner ist universell einsetzbar, unabhängig vom Vertriebskanal.
9. Welche Skontosätze sind üblich?
Typische Skontosätze liegen zwischen 1 % und 3 %. In der Baubranche sind Werte bis 3 % üblich, im Großhandel zwischen 1 % und 2 %. Die Fristen variieren: 7, 10 oder 14 Tage für Skonto; 30 Tage netto als reguläres Zahlungsziel.
10. Kann ich als Privatperson Skonto ziehen?
Skonto ist primär im B2B-Bereich verbreitet. Im Privatkundenbereich findet er sich seltener. Einige Handwerker oder Dienstleister bieten jedoch auch Privatpersonen einen Skonto an. In jedem Fall gelten dieselben Berechnungsregeln.