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Wie viel kostet eine Fahrt wirklich? Gib Strecke, Verbrauch und Kraftstoffpreis ein – der Rechner zeigt dir sofort, was du zahlst. Praktisch für Urlaubsfahrten, den täglichen Arbeitsweg oder den Vergleich verschiedener Fahrzeuge.
Ob du eine lange Urlaubsfahrt planst, täglich zur Arbeit pendelst oder bei einem Fahrgemeinschaftsprojekt die Kosten fair aufteilen möchtest – mit unserem Spritkosten-Rechner weißt du in Sekunden, wie viel eine Fahrt wirklich kostet.
Du gibst einfach die Streckenlänge in Kilometern, den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch deines Autos und den aktuellen Kraftstoffpreis ein. Der Rechner ermittelt daraus die Gesamtspritkosten für die Fahrt sowie die Kosten pro Kilometer. Auf Wunsch kannst du auch die Kosten für Hin- und Rückfahrt berechnen oder sie auf mehrere Mitfahrer aufteilen.
Der Rechner funktioniert für Benzin, Diesel, Autogas (LPG) und E-Autos (Stromverbrauch in kWh/100 km und Strompreis). So kannst du auch direkt vergleichen, was eine Fahrt im Elektroauto im Vergleich zum Verbrenner kostet.
Praktisch ist der Rechner auch für Pendler, die ihre tatsächlichen Fahrtkosten kennen wollen – zum Beispiel um zu entscheiden, ob eine Fahrgemeinschaft, ein Job-Ticket oder das Homeoffice wirtschaftlich sinnvoller wäre. Die Ergebnisse lassen sich auch als Grundlage für die Reisekostenabrechnung beim Arbeitgeber nutzen.
Die Formel ist simpel: Spritkosten = (Distanz in km ÷ 100) × Verbrauch in Liter × Kraftstoffpreis pro Liter. Wenn du also 400 km fährst, dein Auto 7 Liter auf 100 km verbraucht und Benzin 1,75 Euro kostet, ergibt das: (400 ÷ 100) × 7 × 1,75 = 49 Euro. Unser Rechner führt diese Berechnung automatisch durch, sobald du die Werte eingibst.
Die aktuellen Kraftstoffpreise ändern sich täglich und variieren regional. Apps wie Clever Tanken, der ADAC-Spritpreismonitor oder Tankerkönig zeigen dir tagesaktuelle Preise an Tankstellen in deiner Nähe. In der Regel sind Autobahntankstellen teurer als Tankstellen in Wohngebieten. Tankst du vor der Fahrt, kannst du oft einige Cent pro Liter sparen.
Das lässt sich mit unserem Rechner leicht ermitteln. Gib einfach deine einfache Strecke zur Arbeit ein und multipliziere das Ergebnis mit der Anzahl der Arbeitstage im Monat (ca. 21). So siehst du, was dich das Pendeln monatlich kostet – und kannst das mit Alternativen wie ÖPNV-Ticket oder Fahrrad vergleichen.
Die reinen Spritkosten pro Kilometer liegen bei einem durchschnittlichen Benziner mit 7 Liter Verbrauch und einem Preis von 1,75 Euro bei etwa 12,25 Cent pro Kilometer. Dazu kommen noch Verschleiß, Versicherung, KFZ-Steuer und Wartung – die Vollkosten liegen meistens zwischen 25 und 50 Cent pro Kilometer je nach Fahrzeugtyp. Das ist ein wichtiger Wert, wenn du zum Beispiel Fahrtkosten gegenüber dem Arbeitgeber abrechnen willst.
Fast immer, wenn die Strecken ähnlich sind. Wer die Spritkosten zu zweit teilt, zahlt sofort halb so viel. Bei drei oder vier Personen reduziert sich der Kostenanteil nochmals. Unser Rechner hat eine Funktion, um die Gesamtkosten auf Mitfahrer aufzuteilen, sodass du sofort siehst, wie viel jeder zahlen würde. Für regelmäßige Fahrgemeinschaften lohnt sich auch die kostenlose ÖPNV-Mitnahme an Wochenenden mit bestimmten Tickets.
Mit einem E-Auto gibst du statt Liter Kraftstoff die kWh/100 km ein sowie den Strompreis. Bei einem Verbrauch von 20 kWh/100 km und einem Strompreis von 0,30 Euro/kWh kostet die gleiche 400-km-Fahrt nur 24 Euro – gegenüber 49 Euro beim Benziner aus dem Beispiel oben. An günstigen Ladestationen oder mit eigenem Solarstrom kann es noch günstiger werden. Unser Rechner zeigt dir den Kostenvergleich direkt nebeneinander.
Der ADAC gibt für Pkw in Deutschland einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von rund 7,5 Liter Benzin oder 6,5 Liter Diesel auf 100 km an – je nach Fahrzeugtyp, Fahrweise und Streckenart kann dieser Wert deutlich variieren. Auf der Autobahn ist der Verbrauch typischerweise höher als auf der Landstraße, und Stadtverkehr verbraucht am meisten. Für präzise Berechnungen nutze am besten deinen persönlichen Bordcomputer-Wert.
Ja, als Orientierungshilfe gut geeignet. Wenn dein Arbeitgeber tatsächliche Kosten erstattet, liefert der Rechner einen transparenten Nachweis. Viele Arbeitgeber erstatten jedoch pauschal 0,30 Euro pro Kilometer (steuerfreier Kilometersatz) – das ist unabhängig vom tatsächlichen Spritpreis. Falls dein Arbeitgeber die tatsächlichen Kosten erstattet, ist ein Nachweis über Verbrauch und Benzinpreis sinnvoll.
Ein erheblicher Teil des Benzinpreises besteht aus Steuern und Abgaben: Energiesteuer, CO₂-Steuer und Mehrwertsteuer machen zusammen deutlich mehr als die Hälfte des Endpreises aus. Bei einem Benzinpreis von 1,80 Euro/Liter entfallen grob 80 bis 90 Cent allein auf diese Abgaben. Das erklärt auch, warum der Spritpreis in Deutschland im europäischen Vergleich relativ hoch liegt, obwohl der Rohölpreis sich global bestimmt.
Einige bewährte Tipps: tanke lieber abends oder frühmorgens (Preise sind statistisch günstiger), meide Autobahntankstellen für Volltankungen, nutze Preisvergleichs-Apps, fahre kraftstoffsparend (vorausschauend, moderat beschleunigen, Tempomat nutzen), und halte das Fahrzeug technisch in Schuss (Reifendruck, sauberer Luftfilter). Wer regelmäßig lange Strecken fährt, kann auch überlegen, ob ein verbrauchsarmes Fahrzeug oder ein Hybrid die Spritkosten langfristig senkt. ---