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Hier siehst du auf einen Blick, ob sich ein Batteriespeicher für deine Photovoltaikanlage wirtschaftlich lohnt. Gib deine Verbrauchsdaten und den Speicherpreis ein – der Rechner zeigt dir Amortisationszeit, Eigenverbrauchsquote und jährliche Ersparnis. Ideal für alle, die gerade eine PV-Anlage planen oder nachrüsten möchten.
Ein Batteriespeicher für die Photovoltaikanlage macht tagsüber produzierten Solarstrom auch abends und nachts nutzbar. Das erhöht den Eigenverbrauch erheblich und reduziert den teuren Netzbezug. Aber wie groß soll der Speicher sein – und rechnet er sich überhaupt?
Unser Stromspeicher-Rechner beantwortet beide Fragen. Man gibt die PV-Anlagengröße, den Jahresverbrauch und das Nutzungsverhalten ein. Der Rechner ermittelt die optimale Speichergröße in Kilowattstunden, den erreichbaren Eigenverbrauchsgrad und die Amortisationszeit auf Basis des aktuellen Strompreises.
Ein zu kleiner Speicher verschenkt Potential, ein zu großer kostet mehr als er bringt. Der Rechner findet den wirtschaftlich optimalen Punkt – genau richtig für die Entscheidung, ob und welcher Speicher sich lohnt.
Ideal für Hausbesitzer mit bestehender PV-Anlage, die einen Speicher nachrüsten möchten, sowie für alle, die eine neue PV-Anlage mit Speicher von Anfang an planen.
Als Faustregel gilt: Die Speicherkapazität in Kilowattstunden sollte etwa gleich groß sein wie die installierte Leistung in Kilowattpeak. Für eine 10 kWp Anlage wäre also ein Speicher mit 8 bis 12 kWh nutzbare Kapazität sinnvoll. Wichtig ist die nutzbare Kapazität, nicht die Bruttokapazität. Zu berücksichtigen ist außerdem der tägliche Haushaltsstromverbrauch, weil ein Speicher idealerweise in der Lage sein soll, den Nachtbedarf vollständig zu decken.
Die Preise für Heimspeicher sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Ein qualitativ hochwertiger Speicher mit 8 bis 12 kWh nutzbarer Kapazität kostet inklusive Wechselrichter und Installation zwischen 6.000 und 12.000 Euro, je nach Hersteller, Technologie und Installationsaufwand. Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) haben sich als robuster und langlebiger Standard etabliert. Nachrüstlösungen für bestehende PV-Anlagen sind technisch möglich, aber manchmal teurer als eine Komplettlösung.
Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauchsanteil einer PV-Anlage typischerweise bei 20 bis 35 Prozent des erzeugten Stroms. Mit einem optimal dimensionierten Speicher steigt dieser Wert auf 60 bis 80 Prozent. Das bedeutet, dass entsprechend weniger teurer Netzstrom bezogen werden muss. Der genaue Wert hängt vom Verbrauchsprofil des Haushalts, der Anlagengröße und der Speicherkapazität ab. Unser Rechner berechnet den individuellen Eigenverbrauchsgrad für die eingegebenen Werte.
Die Amortisation hängt stark vom Strompreis, dem Eigenverbrauchszuwachs und den Investitionskosten ab. Bei einem Strompreis von 35 Cent und einem jährlichen Eigenverbrauchszuwachs von 1.500 kWh durch den Speicher ergibt sich eine Einsparung von 525 Euro pro Jahr. Bei Investitionskosten von 8.000 Euro dauert die Amortisation rund 15 Jahre. Bei höheren Strompreisen oder günstigeren Speicherkosten ist sie entsprechend kürzer. Der Rechner zeigt die genaue Zeitspanne für die individuellen Eingabewerte.
Moderne Lithium-Eisenphosphat-Speicher (LFP) haben eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren und verkraften 4.000 bis 6.000 Ladezyklen, oft mit einer Herstellergarantie auf 80 Prozent Restkapazität nach 10 Jahren. Das bedeutet, dass sie nach 10 Jahren noch mindestens 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität bieten. Ältere Lithium-Ionen-Technologien degradieren schneller. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung sollte die Degradation über die Laufzeit berücksichtigt werden.
Ja, das ist möglich, aber nicht immer unkompliziert. Wenn der vorhandene Wechselrichter speicherfähig ist oder ein Hybrid-Wechselrichter vorhanden ist, lässt sich ein Speicher oft ohne großen Aufwand ergänzen. Ist der Wechselrichter nicht speicherkompatibel, muss er entweder getauscht oder ein AC-gekoppelter Speicher verwendet werden, der einen eigenen Wechselrichter hat. Ein Fachbetrieb prüft, welche Lösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Auf Bundesebene gibt es derzeit keine eigenständige Förderung für Heimspeicher mehr, aber einige Bundesländer und Kommunen bieten eigene Zuschüsse an. Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen haben in der Vergangenheit Speicherförderungen aufgelegt; es lohnt sich, die aktuellen Angebote im eigenen Bundesland zu prüfen. Wer einen Speicher in Kombination mit einer KfW-geförderten Anlage nachrüstet, kann unter bestimmten Umständen noch Sonderkonditionen erhalten. Unser Rechner hilft, die Wirtschaftlichkeit auch ohne Förderung zu beurteilen.
Die Bruttokapazität ist die gesamte gespeicherte Energiemenge, die Nettokapazität ist der tatsächlich nutzbare Anteil. Lithium-Batterien sollten nicht vollständig entladen werden, weil das die Lebensdauer verkürzt. Deshalb liegt die nutzbare Nettokapazität je nach Hersteller und Technologie bei 80 bis 95 Prozent der Bruttokapazität. Bei Vergleichen und Planungen immer auf die Nettokapazität achten, da diese die relevante Kenngröße für die Praxis ist.
Eine vollständige Autarkie ist theoretisch möglich, aber sehr aufwendig und teuer. Dafür bräuchte man eine sehr große PV-Anlage und Speicher, der auch lange Schlechtwetterphasen im Winter überbrücken kann. In der Praxis streben die meisten Haushalte eine Autarkie von 60 bis 80 Prozent an, was wirtschaftlich sinnvoll ist. Vollständige Netzunabhängigkeit erfordert enorme Speicherkapazitäten und ist kaum kosteneffizient. Ein gut dimensioniertes System reduziert den Netzbezug erheblich, ohne überdimensioniert zu sein.
Das hängt vom System ab. Einfache Speichersysteme schalten sich bei Netzausfall ab, weil sie netzsynchronisiert arbeiten. Systeme mit Notstromfunktion oder Inselbetrieb können das Haus bei Netzausfall weiterversorgen. Diese Funktion ist bei modernen Hybrid-Wechselrichtern oft integriert oder als Option erhältlich. Wer Notstromversorgung als Anforderung hat, sollte beim Kauf darauf achten und den Mehrpreis gegen den Nutzen abwägen. Für die meisten Haushalte in Deutschland mit stabilem Netz ist diese Funktion ein nettes Extra, kein Muss.